Studie zur Lebensqualität historischer Klein- und Mittelstädte

Die erste Grundannahme der wissenschaftlichen Studie des Projekts ist, dass das besonders authentisch erhaltene, jedoch trotz Sanierungserfolgen bedrohte baukulturelle Erbe maßgeblich zur Identität und Attraktivität der beteiligten Städte sowie zur spezifischen Lebensqualität historischer Klein- und Mittelstädte in peripheren Lagen beiträgt. Die zweite Annahme besagt, dass dieser Aspekt in Forschung und Praxis bisher zu wenig Beachtung findet. In der Studie werden diese Annahmen überprüft. Ziel der Studie ist es, anhand eines Vergleichs der Partnerstädte und mit Beteiligung verschiedener lokaler Akteure geeignete Indikatoren für die Messung und Steigerung der Lebensqualität der untersuchten Stadttypologie mit Fokus auf die baukulturellen Besonderheiten zu entwickeln. Die Forschungsergebnisse sollen schließlich als Grundlage für die Erarbeitung von Strategien zur Entwicklung des kulturellen Erbes und Stärkung der Innenstädte für die zehn Partnerstädte sowie für das Fördergebiet dienen.